Von weiblichen Männern und bunten Frauen: Modetrends 2014

Januar 8, 2014 in Allgemein, Mode von lotte

Akzente setzen und begeistern. Menschen erschrecken und sie zugleich wieder anlocken. Auffallend gekleidet sein, aber doch einen gewissen Charme an den Tag legen. Klingt kompliziert? Ist es nicht! Das neue Jahr setzt da an, wo es aufgehört hat: mit knalligen Farben. Dieser Sommer wurde von bunten und grellen Neontönen bestimmt. Soweit das Auge reicht konnte der aufmerksame Beobachter gelbe, hellgrüne und pinke T-Shirts erblicken. Wer diesen Anblick nicht ertragen konnte, sollte die Uhr lieber ein ganzes Jahr vorspulen. Denn der Sommer 2014 wird knallig und grell.

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Man sollte sich an den kommenden Modetrends orientieren. Sommer, Sonne, Sonnenschein. Ein herrliches Gefühl, nicht wahr? Doch bevor wir uns den neuen Sommer-Trends widmen, gilt es diesen Winter modisch zu überstehen. Zum Glück wird sich im Laufe der nächsten 12 Monate wenig ändern, denn bunt bleibt die Trendfarbe 2014. Ältere Menschen dachten sich dieses Jahr, „Die Mode spinnt!“. Kein Wunder, denn Ausdrücke wie WTF oder OMG gehören wohl eher weniger zu ihrem Wortschatz. Solche Kaleidoskop-Drucke und Graffitimuster bleiben bis zum nächsten Jahr trendy und werden von Animal-Prints ergänzt. Ob liebes Schmusekätzchen oder wilder Tiger, das bleibt ganz der Frau überlassen. Kombiniert mit einem auffallenden Hütchen kann modisch nichts mehr schiefgehen, sofern sich die Trend-Prognosen bestätigen. Frauen aufgepasst: Im Winter sind Federn erlaubt!

Wie stolziert die modische Frau durch den Sommer?

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Erfahrungsgemäß kann sich der Winter in die Länge ziehen, was sich jedoch nicht auf die Mode auswirkt. Das Frühjahr knüpft an die Winter-Trends an und lockt die Menschen mit knalligen Farben aus ihren Häusern. Bei der Kleiderwahl sollten Frauen zu Pastellfarben greifen, in Kombination mit einem neonfarbigen Kleidungsstück. Weitere mögliche Farbkombinationen sind Kleider in Flamingo, Peach oder Orange, mit einem Hauch an Berry, Creme, Schwarz oder Weiß. Blau alleine ist zu blass. Langweilig. Ultra-Indigo hingegen ist voll im Trend. Dabei handelt es sich um ein grelles Blau, das sich an dem bunten Trend orientiert. Mit Hilfe dieser Informationen können Styling-Queens ihren Kleiderschrank neu gestalten. Die Formel ist wirklich easy: Bunt und strahlend intensiv muss es sein. Fertig! „Schon wieder grell und bunt? Nun reicht es langsam, ein neuer Trend MUSS her!“ Wer sich eher mit diesen Worten identifizieren kann und seinen Stil etwas dezenter gestalten möchte, kann seinen Kleiderschrank mit Schwarz-Weiß-Kombinationen ausstatten. Der tierische Wintertrend bleibt bestehen und wird durch Ethno-Muster und Dschungeldrucke ergänzt. Manche Frauen sind an den Schultern etwas breiter gebaut. Was hat das mit der kommenden Mode zu tun? Renommierten Designern zufolge geht der Trend in Richtung betonte Schulterblätter. Wahrscheinlich wird sich dieser Trend genauso wie das Comeback der Schulterpolster 2012 in Luft auflösen. Ob sich der Schultertrend durchsetzen kann, wird sich noch zeigen. Dafür macht sich der Trend zur Übergröße an den Accessoires bemerkbar. Gigantische Ohrringe und übergroße Ohrstecker gelten als Must-Haves.

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Knallhart und voller Dreck, einst galt Rambo als Stilikone für Männer. Dieser Lifestyle gehört schon längst der Vergangenheit an, feminine Männer sind im Trend. Den Anfang machten vor einigen Jahren die O- und V-Necks bei T-Shirts. Inzwischen gehören sie in jeden Herrenkleiderschrank. Echte Männer kleiden sich bald in Bordeaux-Tönen und schneiden ihren Bart ab. Wie bitte, das muss ein schlechter Scherz sein? Leider nein, denn die Mode folgt den gesellschaftlichen Trends. Und die deuten klar in Richtung femininer Mann. Wenn Rambo das noch erleben könnte: Männer in geblümten Anzügen und Schühchen mit Riemen. Hierbei handelt es sich nicht um ein Hirngespinst, sondern um die aktuellen Kollektionen der Londoner Fashion-Week. Blumenmuster waren bereits diesen Sommer angesagt und werden es auf längere Zeit bleiben. Ein Mann muss in Augen der Designer ein Softie und zugleich Romantiker sein. Zudem lebt er noch in der Vergangenheit, denn der Schuljunge der 50er-Jahre erlebt sein Comeback! Die aktuelle Wintermode lebt von Rüschenhemden und Vichy-Karos. Natürlich dürfen die wuchtigen Schuhe nicht fehlen. Bei der modischen Entwicklung der Männer lässt sich eine klare Tendenz ablesen: Feminine Muster genießen eine immer größer werdende Aufmerksamkeit von Designern – sogar auf ehemals verbotenen Objekten wie Anzügen, Hemden oder Mänteln.