Flip-Flops können gefährlich sein

Juli 16, 2013 in Schuhe von lotte

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In den heißen Sommermonaten gehört das Tragen von Flip-Flops oder anderen Badesandalen für Millionen Bundesbürger einfach dazu. Leider bringt das offene Schuhmodell nicht nur Vorteile mit sich, akute Schmerzen oder langwierige Probleme mit Beinen und Gelenken können die Folge sein. Wie bei anderen Schuhmodellen ist daher auch bei Flip-Flops auf gehobene Qualität zu achten.

Flip-Flops – sommerliches Schuhmodell mit Tücken

Nicht nur am Strand ist es eine wahre Wohltat, bei sommerlichen Temperaturen barfuß in ein Paar Badesandalen hineinschlüpfen zu können. Das offene Schuhwerk, das meist nur mittels eines Zehentrenners oder -stegs am Fuß gehalten wird, schenkt allen Füßen eine angenehme Kühle und ist bequemer als jeder Halbschuh zu tragen. Beim Kauf mangelnde Qualität zu erwerben, macht aus dem leichten Tragevergnügen der Flip-Flops jedoch schnell eine Belastung für den Körper. Minderwertige Kunststoffe und fehlende Fußbetten sind die größten Gefahren, die von Badesandalen ausgehen und sich meist erst langfristig in gesundheitlichen Beschwerden äußern.

Wie Weichmacher in Flip-Flops, die inneren Organe schädigen!

Viele Badesandalen sind aus Kunststoffen wie PVC gefertigt, die bei der klassischen Produktion eher hart und robust sind. Um den weichen und flexiblen Charakter der Flip-Flops zu erreichen, werden chemische Weichmacher beigemischt. Je nach Qualität des Materials und der Verarbeitung können diese Weichmacher durch Schweiß herausgelöst werden und gelangen durch das Barfuß tragen der Flip-Flops direkt in den Körper. Für den Körper stellt der Abbau dieser Weichmacher eine erhebliche Belastung dar, die auf Dauer Schäden an Nieren oder Leber mit sich bringen oder generell das Immunsystem des Trägers strapazieren.

Schmerzende Füße und Gelenke – bei Badesandalen ein häufiges Problem

Anders als Halbschuhe oder Stiefel verfügen viele Badesandalen nicht über eine intelligent geformte Sohle mit integriertem Fußbett. Bei besonders mangelhaften Varianten wird die Sohle lediglich aus einer flachen Kunststoffform herausgeschnitten. Mit jedem Schritt in diesen Flip-Flops setzt der Fuß hart auf dem Boden auf, ein natürliches Abrollen ist in diesen Schuhen nicht möglich. Schmerzende Füße und Beine durch die übermäßige Belastung der Gelenke sind hier im Regelfall die Folge, wobei die Probleme bis in den Rücken ausstrahlen können. Bei einem längeren Tragen von Badesandalen über Tage und Wochen hinweg kann es zu chronischen Schmerzen und Fehlstellungen kommen.

Trotz Gefahren nicht auf bequeme Flip-Flops verzichten

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Auch wenn viele Badesandalen eher als Risikofaktor zu sehen sind, müssen Sie im nächsten Urlaub nicht gänzlich auf Flip-Flops verzichten. Vielmehr sollte beim Ankauf ebenso kritisch auf Qualität geachtet werden, wie Sie es bei Ihren Berufs- oder Sportschuhen machen würden. Gesunde Badesandalen werden von vielen Markenherstellern angeboten, die in ihre Sommerschuhe hochwertige Fußbetten einsetzen und die Sohle aus umweltfreundlichen Materialien anfertigen. Holzsandalen sind beispielsweise eine ökologische Alternative, die vielfach bequemer als Badesandalen aus Kunststoff zu tragen sind. Den Unterschied werden Sie am Strand und noch Wochen nach der Urlaubsreise spüren.

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