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„Fashion Revolution Day“: Kreative Köpfe zeigen alternative Wege

April 29, 2014 in Mode von lotte

Am 24. April fand rund um den Globus der „Fashion Revolution Day“ statt, der dieses Jahr die Überschrift „Who made your clothes?“ trug. Die Veranstalter wollten die Käufer von Mode an ihre soziale Verantwortung erinnern. Vieles blieb dabei bedauerlicherweise in altbekannten Klischees stecken. Zwei deutsche Mode-Labels bewiesen jedoch, dass es auch anders geht. Kreative Köpfe auf Berlin und Hamburg zeigen, dass Fashion und Fair Trade wunderbar harmonieren können.

Berliner Altkleider auf den Catwalks von Paris

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Für viel Aufsehen sorgten Eugenie Schmidt und Mariko Takahashi . Die beiden Designerinnen aus Berlin gehen mit ihrem Mode-Label Schmidttakahashi ganz neue Wege. Die Philosophie hinter ihrem Unternehmen lautet, dass Kleidung keine Ware sein dürfe, die „verramscht“ werde. Um zu beweisen, dass dies auch nicht nötig sei, sammeln die beiden Label-Chefs in Berlin Altkleidung, für die ihre Besitzer keine Verwendung mehr hatten, und verarbeiten diese zu moderner Fashion. Die Ergebnisse übertrafen selbst die kühnsten Erwartungen – diese Einschätzung stammt von Beobachtern der Pariser „Fashion Week“. Dort ließen die beiden Designerinnen ihre Altkleider-Entwürfe von Models auf den Catwalks in der französischen Hauptstadt auftragen – und sorgten viel Aufsehen.
Schmidt und Takahashi erhalten inzwischen regelmäßig Spenden für ihre Arbeit. Die beiden Berlinerinnen lassen es damit aber nicht bewenden. Ihnen ist es wichtig, Kontakt mit den Personen, die ihnen die Altkleidung geschenkt haben, zu halten. Die Spender sollen sehen, dass auch aus der Altkleidung wunderschöne Mode entstehen kann. Der ganze Vorgang zielt so auch auf einen Lernprozess: Die Designerinnen wollen die Menschen dafür sensibilisieren, bewusster mit ihrer Kleidung umzugehen. Und dies auch dann, wenn sie nur ein paar Euro dafür gezahlt haben.

Neues Fair Trade-Label in Hamburg

In Berlin erhofft man sich, durch das verschärfte Bewusstsein für den Wert von Kleidung mittel- und langfristig den Näherinnen in Billiglohn-Ländern zu helfen. Dieses Ziel möchte Jana Rese aus Hamburg sofort erreichen. Die Hansestädterin hat das Label anagram gegründet, das sich „Fair Trade“ auf die Fahnen geschrieben hat. Rese versucht die Beweisführung, dass Fashion aus fairem Handel nicht nur umweltbewusst ist, sondern auch extrem gut aussehen kann und dennoch bezahlbar bleibt.

Die erste Kollektion besteht aus Shirts, Tank-Tops und Bags für Frauen, welche die eigene Leidenschaft und Lust auf den Sommer wecken sollen. Die Zielgruppe von anagram ist jung, was das erreichen der Ziele zusätzlich erschwert – bekanntlich sind die Geldbörsen von jungen Menschen nicht prall gefüllt. Rese, die laut eigener Aussage auf ihren Indien-Reisen zu ihrem Label inspiriert worden ist, will dieses Problem auf zwei Wegen lösen: Zum einen kommt nur zertifizierte Bio-Baumwolle für ihre Mode zum Einsatz. Diese ist zwar nicht so günstig wie manch anderes Material, aber eben auch nicht extrem teuer. Zum anderen sollen die jungen Frauen an ihrem Gewissen gegriffen werden. Es sei ihr besonders wichtig gewesen, dass die Kleidung und all ihre Bestandteile „an menschenwürdigen Arbeitsplätzen“ entstünden, die so auch „gehalten werden“ könnten, schildert Rese. Ihre Entwürfe tragen aus diesem Grund auch ausnahmslos das Zertifikat von „Carbon Trust“: Dieses beweist, dass der CO2-Ausstoß bei der Herstellung der Kleidung um 90 Prozent günstiger als gewöhnlich ist.

Aber auch bei anagram weiß man, dass Mode nicht nur bewusst produziert sein, sondern auch attraktiv wirken muss, um Käufer zu überzeugen. Rese ist deshalb sehr froh, dass „Hippie Fashion und Batik-Styles in Deutschland diesen Sommer ein enormes Comeback erleben“. Ihre Fashion bedient sich dieser Styles in erheblichem Maße. Allerdings ist dies für Rese nicht genug: Einige Stücke tragen provozierende Prints, die auf die Missstände in der Welt aufmerksam machen sollen. Andere sind diesbezüglich aber auch völlig neutral gehalten. Jede Käuferinnen kann so entscheiden, ob sie nicht nur faire Kleidung tragen möchte, sondern auch eine provozierende Botschaft vermitteln will – oder ob ihr das Bewusstsein, attraktive Fashion aus menschenwürdiger Herstellung zu tragen, genügt. Alle Prints und Batikmuster von anagram sind zudem „handmade in Hamburg“, versichert Rese, die ihre Angebote in der Hauptsache über einen eigenen Online-Shop vertreibt. Dort kann sich Frau auch selbst davon überzeugen, dass Fair Trade-Mode nicht unbezahlbar teuer sein muss.

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Bademode 2014 – das perfekte Outfit für Freibad, Baggersee und Strand

April 14, 2014 in Mode von lotte

Der Sommer steht quasi schon vor der Tür und die Vorfreude auf erholsame Tage am Wasser steigt und steigt. Und ganz egal, ob es Sie in diesem Jahr in ein schickes Freibad, an einen romantischen Baggersee oder gar an einen exotischen Strand zieht: Die traumhaft schönen Bademodetrends 2014 werden die Sonne ganz besonders zum Strahlen bringen.

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Mode für Sonnenanbeter und Badenixen: in dieser Saison vielseitiger denn je!

Selbst die namhaftesten Hersteller gehen 2014 verstärkt dazu über, Ober- und Unterteile von Bikinis getrennt anzubieten. Fashionbegeisterte Damen dürfen sich auf diese Weise auf fast schon grenzenlose Kombinations-Möglichkeiten freuen. Ob buntes Oberteil mit unifarbenem Höschen oder doch lieber umgekehrt, ob Push-up mit Pantyhöschen oder Neckholder mit Tanga: Erlaubt ist definitiv, was gefällt. Mit ein wenig Kreativität lassen sich aus wenigen Einzelteilen mehrere tolle Outfits zaubern, so dass für Abwechslung gesorgt ist und der Urlaubskoffer trotzdem nicht aus allen Nähten platzt. Und auch sonst bietet ein fröhlicher Mix jede Menge Vorteile. So sind Sie beim Kauf beispielsweise nicht an eine einzige Konfektionsgröße gebunden, was gerade für Frauen mit unterschiedlichen Proportionen interessant ist. Außerdem schont der Trend die Geldbörse, denn das noch gut erhaltene Bikinihöschen vom letzten Jahr kann mit einem neuen Oberteil raffiniert aufgepeppt werden. Wer dagegen lieber einem Badeanzug treu bleiben möchte, hat in diesem Sommer hauptsächlich die Wahl zwischen wilden Mustern und verführerischen Details. Leoparden- und Ethno-Muster spielen eine ganz wichtige Rolle, auch kunterbunte Fantasiemotive liegen auf der Beliebtheitsskala ganz weit oben. Auffallend: Badeanzüge lassen aktuell ganz besonders tief blicken! Ein extrem tiefer Rückenausschnitt mit einem sexy Dekolleté steht allerdings nicht jeder Frau, dieser Trend bleibt daher wohl nur sehr schlanken Damen vorbehalten.

 

 

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Das perfekte „Darüber“ für Kiosk und Strandbar

Im Bikini oder Badeanzug wagt sich wohl niemand gerne an die Strandbar oder zum Kiosk. Sie müssen sich aber nicht gleich komplett umziehen, wenn sich der kleine Hunger meldet oder Sie Lust bekommen auf einen kühlen Drink. Luftige Tuniken und Pareos liegen nach wie vor absolut im Trend und begeistern mit frischen Farben und sommerlichen Mustern. Sie lassen sich in Sekundenschnelle überstreifen und schmeicheln der Figur. Extrem angesagt sind in diesem Sommer allerdings auch leichte weite Hosen mit abstrakten Mustern. Sie präsentieren sich häufig in unterschiedlichen Blautönen und passen super zu modischen Wedges und luftigen T-Strap-Sandalen. Wer den lässigen Style noch weiter perfektionieren möchte, trägt zusätzlich noch einen Strohhut im Hippie-Look und eine übergroße Sonnenbrille. Natürlich müssen Sie aber auf die heiß geliebten Hänger Kleidchen nicht verzichten, auch sie zeigen sich 2014 frischer, luftiger und weiblicher als je zuvor, sackförmige Gewänder in gedeckten Farben spielen glücklicherweise keine Rolle mehr. Sehr schlanke und junge Frauen können sich für ein verspieltes kurzes Röckchen entscheiden, das farblich auf den Bikini oder den Badeanzug abgestimmt sein sollte. Ein solches Outfit ist dann auch perfekt für eine ausgelassene Partie Beachvolleyball oder Badminton und kann im Notfall sogar einmal das Abend-Outfit ersetzen. Vorausgesetzt, der Bikini wird gegen ein raffiniertes Oberteil ausgetauscht.

Und das tragen die Herren der Schöpfung

Die meisten Männer mögen es am und im Wasser am liebsten bequem und schlicht. Dagegen ist auch überhaupt nichts einzuwenden, denn die aktuelle Bademode für Herren erfüllt ziemlich genau diese Ansprüche, überzeugt aber dennoch mit einem coolen Style und topaktuellen Farben. Absolute No-Gos: hautenge Badehosen und überweite Schwimmshorts im Surfer-Look. Solche Überbleibsel aus vergangenen Jahren sollten lieber im Kleiderschrank bleiben. Der Fokus liegt stattdessen auf elegant geschnittenen und eher schmalen Shorts, die aber keinesfalls zu eng anliegend sein dürfen. Und auch farblich dürfen sich die Herren der Schöpfung ruhig ein wenig mehr trauen: Neutrale eintönige Farben gehen im Sommer 2014 gar nicht, im Trend liegen dagegen bunte und verspielte Muster oder lustige Schriftzüge. Wer nicht ganz so mutig ist, greift immerhin auf gestreifte oder karierte Modelle zurück, denn dies wirkt immer noch modischer als die pure einfarbige Langeweile. Möchten Sie dagegen einmal so richtig auffallen, entscheiden Sie sich für fröhliche Comic-Motive. Doch aufgepasst: Bei Herren im gesetzten Alter kann dieser Look auch schnell lächerlich wirken.

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Von weiblichen Männern und bunten Frauen: Modetrends 2014

Januar 8, 2014 in Allgemein, Mode von lotte

Akzente setzen und begeistern. Menschen erschrecken und sie zugleich wieder anlocken. Auffallend gekleidet sein, aber doch einen gewissen Charme an den Tag legen. Klingt kompliziert? Ist es nicht! Das neue Jahr setzt da an, wo es aufgehört hat: mit knalligen Farben. Dieser Sommer wurde von bunten und grellen Neontönen bestimmt. Soweit das Auge reicht konnte der aufmerksame Beobachter gelbe, hellgrüne und pinke T-Shirts erblicken. Wer diesen Anblick nicht ertragen konnte, sollte die Uhr lieber ein ganzes Jahr vorspulen. Denn der Sommer 2014 wird knallig und grell.

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Man sollte sich an den kommenden Modetrends orientieren. Sommer, Sonne, Sonnenschein. Ein herrliches Gefühl, nicht wahr? Doch bevor wir uns den neuen Sommer-Trends widmen, gilt es diesen Winter modisch zu überstehen. Zum Glück wird sich im Laufe der nächsten 12 Monate wenig ändern, denn bunt bleibt die Trendfarbe 2014. Ältere Menschen dachten sich dieses Jahr, „Die Mode spinnt!“. Kein Wunder, denn Ausdrücke wie WTF oder OMG gehören wohl eher weniger zu ihrem Wortschatz. Solche Kaleidoskop-Drucke und Graffitimuster bleiben bis zum nächsten Jahr trendy und werden von Animal-Prints ergänzt. Ob liebes Schmusekätzchen oder wilder Tiger, das bleibt ganz der Frau überlassen. Kombiniert mit einem auffallenden Hütchen kann modisch nichts mehr schiefgehen, sofern sich die Trend-Prognosen bestätigen. Frauen aufgepasst: Im Winter sind Federn erlaubt!

Wie stolziert die modische Frau durch den Sommer?

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Erfahrungsgemäß kann sich der Winter in die Länge ziehen, was sich jedoch nicht auf die Mode auswirkt. Das Frühjahr knüpft an die Winter-Trends an und lockt die Menschen mit knalligen Farben aus ihren Häusern. Bei der Kleiderwahl sollten Frauen zu Pastellfarben greifen, in Kombination mit einem neonfarbigen Kleidungsstück. Weitere mögliche Farbkombinationen sind Kleider in Flamingo, Peach oder Orange, mit einem Hauch an Berry, Creme, Schwarz oder Weiß. Blau alleine ist zu blass. Langweilig. Ultra-Indigo hingegen ist voll im Trend. Dabei handelt es sich um ein grelles Blau, das sich an dem bunten Trend orientiert. Mit Hilfe dieser Informationen können Styling-Queens ihren Kleiderschrank neu gestalten. Die Formel ist wirklich easy: Bunt und strahlend intensiv muss es sein. Fertig! „Schon wieder grell und bunt? Nun reicht es langsam, ein neuer Trend MUSS her!“ Wer sich eher mit diesen Worten identifizieren kann und seinen Stil etwas dezenter gestalten möchte, kann seinen Kleiderschrank mit Schwarz-Weiß-Kombinationen ausstatten. Der tierische Wintertrend bleibt bestehen und wird durch Ethno-Muster und Dschungeldrucke ergänzt. Manche Frauen sind an den Schultern etwas breiter gebaut. Was hat das mit der kommenden Mode zu tun? Renommierten Designern zufolge geht der Trend in Richtung betonte Schulterblätter. Wahrscheinlich wird sich dieser Trend genauso wie das Comeback der Schulterpolster 2012 in Luft auflösen. Ob sich der Schultertrend durchsetzen kann, wird sich noch zeigen. Dafür macht sich der Trend zur Übergröße an den Accessoires bemerkbar. Gigantische Ohrringe und übergroße Ohrstecker gelten als Must-Haves.

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Knallhart und voller Dreck, einst galt Rambo als Stilikone für Männer. Dieser Lifestyle gehört schon längst der Vergangenheit an, feminine Männer sind im Trend. Den Anfang machten vor einigen Jahren die O- und V-Necks bei T-Shirts. Inzwischen gehören sie in jeden Herrenkleiderschrank. Echte Männer kleiden sich bald in Bordeaux-Tönen und schneiden ihren Bart ab. Wie bitte, das muss ein schlechter Scherz sein? Leider nein, denn die Mode folgt den gesellschaftlichen Trends. Und die deuten klar in Richtung femininer Mann. Wenn Rambo das noch erleben könnte: Männer in geblümten Anzügen und Schühchen mit Riemen. Hierbei handelt es sich nicht um ein Hirngespinst, sondern um die aktuellen Kollektionen der Londoner Fashion-Week. Blumenmuster waren bereits diesen Sommer angesagt und werden es auf längere Zeit bleiben. Ein Mann muss in Augen der Designer ein Softie und zugleich Romantiker sein. Zudem lebt er noch in der Vergangenheit, denn der Schuljunge der 50er-Jahre erlebt sein Comeback! Die aktuelle Wintermode lebt von Rüschenhemden und Vichy-Karos. Natürlich dürfen die wuchtigen Schuhe nicht fehlen. Bei der modischen Entwicklung der Männer lässt sich eine klare Tendenz ablesen: Feminine Muster genießen eine immer größer werdende Aufmerksamkeit von Designern – sogar auf ehemals verbotenen Objekten wie Anzügen, Hemden oder Mänteln.

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Das perfekte Styling für den Job

Januar 8, 2014 in Mode von lotte

So fühlen Sie sich am Arbeitsplatz wohl: In Kleidung, die zu Ihrem Arbeitsumfeld passt, und einem Styling, das Sie gepflegt aussehen lässt und Ihnen Sicherheit verleiht. Einige Regeln für das optimale Styling gelten schon seit langer Zeit, andere kommen neu dazu. Lesen Sie jetzt, was geht und was nicht, und setzen Sie damit Akzente in Ihrem beruflichen Alltag. Entscheidend ist natürlich immer auch die Branche, in der Sie arbeiten. Wer mit Mode und Design zu tun hat oder in einer Werbeagentur arbeitet, darf mutiger sein als die Bankerin oder Arzthelferin. Passen Sie sich an, aber ordnen Sie sich nicht unter, dann fühlen Sie sich im Job den ganzen Tag über wohl.

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Gilt der Grundsatz noch, dass Sie im Job generell dezent geschminkt sein sollen? Nicht unbedingt. Zwar standen bestimmte Dinge bis vor Kurzem auf der absoluten NoGo-Liste. Das waren zum Beispiel bunte Lidschattentöne. Jetzt sind aber Lila, Grün und Blau durchaus wieder erlaubt und jobtauglich. Wichtig ist, dass die Farbtöne nicht zu grell sein dürfen, außerdem sorgen Sie mit einem sparsamen Auftrag für dezente Eleganz. Der auffällige Lidstrich sollte tagsüber ebenfalls nur mit Fingerspitzengefühl verwendet werden. Was die neuen Farben können: Der Blick wird wach, jede Spur von Müdigkeit wird vertrieben. Probieren Sie es aus und entdecken Sie einen neuen Look für Ihr Tages-Make-up! Zurückhaltung empfiehlt sich dagegen nach wie vor beim Lippenstift. Heben Sie sich das intensive, sinnliche Rot für ein romantisches Date auf, verwenden Sie das leuchtende Pink lieber beim Ausgehen als am Schreibtisch. Natürlich dürfen die Lippen rot geschminkt sein, wenn Sie auf transparente und softe Töne achten. Passen Sie auch auf, dass ein intensiv geschminkter Mund und ein ausdrucksstarkes Make-up für die Augen nicht miteinander kollidieren. Hier passt immer noch die Grundregel, dass nur eins von beiden kräftig betont wird – der Gegenpart sollte sich unterordnen.

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Die richtige Frisur finden? Zum erfolgreichen Styling gehört auch die richtige Frisur. Hier können Sie auf die Klassiker setzen, aber auch die neuesten Trends sind durchaus jobtauglich, wenn sie passend umgesetzt sind. Mit dem Bob, der den meisten Frauen gut steht und zu fast allen Gesichtsformen passt, liegen Sie immer richtig. Sehr schön ist es, dass der Bob jetzt auch in einer längeren Form up to date ist. Der Vorteil des klassischen Bobs: Er ist morgends rasch gestylt, Sie brauchen dafür nur wenig Zeit zu investieren. Die Frisur sitzt schnell und unkompliziert, wichtig ist nur ein regelmäßiger Schnitt. Immer beliebt und in vielen Berufen gern gesehen sind der Pferdeschwanz und der Knoten im Nacken. Sorgen Sie hier für Volumen, indem Sie die Haare vor dem Zusammenbinden leicht antoupieren. Das gibt der Frisur Stand und Fülle, es entstehen schöne Proportionen. Neu und trendy ist Haarschmuck in vielen Variationen. Farblich passende Haargummis geben dem Pferdeschwanz jetzt Schwung und setzen Trends. Veredeln Sie die Frisur mit einem schmalen Haarreif, mit dekorativen Schmuckkämmen oder stylishen Haarspangen. Damit bringen Sie auch offene Haare perfekt in Form. Denn Locken und Wellen sind durchaus willkommen – die Frisur soll nur nicht zu üppig und ausladend sein. Die neuen Accessoires für die Haare helfen hervorragend, um die Mähne jobtauglich zu bändigen.

 

Mut zum Duft!

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Man kann ihn nicht sehen, man kann ihn nicht einmal bewusst wahrnehmen, und doch ist er da: Der dezente Duft, der Ihrem Outfit und Ihrem Styling den letzten Schliff verleiht. Klar, dabei handelt es sich gewiss nicht um schwere und intensiv duftende Parfums. Gegen ein leichtes, frisches Eau de Toilette ist jedoch überhaupt nichts einzuwenden. Greifen Sie zu Düften, die eine sanfte Zitrusnote haben. Orange, Zitrone, Grapefruit und Bergamotte wirken belebend, frisch und sind vor allem unaufdringlich. Die sparsame Verwendung sorgt ebenfalls dafür, dass Sie damit nicht unangenehm auffallen. Schön ist auch der Nebeneffekt, den diese Düfte haben: Die leichten Zitrusnoten vertreiben die Müdigkeit, gerade in der nebligen, trüben Jahreszeit liegen Sie damit richtig.

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Zehn gute Gründe, um Schuhe zu kaufen

Januar 8, 2014 in Mode, Schuhe, Stiefel, Stiefeletten von lotte

Die nachfolgende Liste ist unvollständig, denn jede von uns kennt wohl viele weitere Gründe, die für einen Schuhkauf sprechen. Sie soll aber eine kleine Argumentationshilfe sein, wenn wir das nächste Mal mit neuen Schuhen nach Hause kommen und der Partner meint: Schuhe? Schon wieder?

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Damit ist nicht nur der Winter mit all seinen Begleiterscheinungen gemeint. Sicher, Eis und Schnee erfordern passendes Schuhwerk, dazu später mehr. Jetzt geht es zunächst um den allgemeinen Wechsel der Jahreszeiten. Wir räumen die Sommerklamotten endgültig weg, das ein oder andere Teil wird aussortiert. Nach vorne im Kleiderschrank kommen die warmen Pullover, die langärmeligen Shirts und überhaupt alles, was wir im Winter gerne anziehen. Im Schuhschrank, Schuhregal oder – bei besonders Privilegierten – wird ebenfalls umgeräumt. Sandalen, Sandaletten und Flipflops müssen weichen. Bei Peeptoes machen wir vielleicht eine Ausnahme, wenn sie farblich zu unserer Ausgehgarderobe passen. Pumps und Sneakers, Mokassins und Schnürer, High Heels und Ballerinas haben eine ganzjährige Aufenthaltsgenehmigung. Die kontrollieren wir nur auf eventuelle Schäden, außerdem bekommen sie eine extra Pflegeeinheit. Aber ganz egal, wie umfangreich die Aktion ist, es wird sich mit Sicherheit diese Tatsache ergeben: Ein Winter ohne neue Stiefel, ohne ein schickes Paar Schuhe? Geht gar nicht!

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2. Uncle-Boots fehlen im Schuhschrank

So kann sich zum Beispiel herausstellen, dass wir zwar halbhohe Stiefel besitzen, schicke Stiefel bis zum Knie für den Businesslook, bequeme flache Treter – aber keine Ankle-Boots. Oder wir träumen schon lange von richtig verruchten Overknees, schwarzes Wildleder, schwindelerregende Absätze … wir wissen zwar nicht genau, wann wir sie bedenkenlos tragen können, ohne dass man uns die ein oder andere Neigung unterstellt, aber wenn wir sie doch so schön finden!

3. Am Lackpumps ist der Lack ab

Bei der Kontrolle auf Schäden kann sich zeigen, dass die roten Lackpumps am Absatz schon ziemlich zerschrammt sind. Einen ungepflegten Eindruck will schließlich niemand hinterlassen, also gibt es nur eine logische Konsequenz: Diese Pumps müssen ersetzt werden!

4. Zum neuen Outfit müssen Schuhe her

Neue Klamotten, alte Schuhe? Hier erübrigt es sich, noch weitere Argumente ins Feld zu führen. Klar, es wäre besser gewesen, die Schuhe gleich mitzukaufen. Aber wir beherzigen den Grundsatz: Es ist selten zu früh und nie zu spät!

5. Rutschfeste, warme Stiefel wären auch nicht schlecht

Selbstverständlich wollen wir bei jedem Wetter gut zu Fuß sein. Deshalb sind Stiefel mit warmem Futter und rutschfester Profilsohle absolut unerlässlich. So sind wir auch bei Eisglätte bestens ausgerüstet. Weitere Begründungen sind überflüssig, denn was ist schon der Preis für tolle Winterstiefel gegen den Verdienstausfall durch ein gebrochenes Bein?

6. Der letzte Schuhkauf ist schon ewig her

Ewig ist Definitionssache.

7. Richtig hohe Absätze? Habe ich noch nicht!

Ab wann High Heels als richtig hoch gelten, unterliegt ebenfalls einer flexiblen Betrachtungsweise. Man sollte noch darauf laufen können – oder diverse andere Gelegenheiten haben, bei denen die scharfen Absätze zur Geltung kommen.

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Gummistiefel waren jahrelang ein absolutes NoGo. Erlaubt waren sie nur für die Gartenarbeit im herbstlichen Schmuddelwetter und als Begleiter, wenn die Kinder unbedingt durch Pfützen waten wollten. Dementsprechend langweilig sahen Gummistiefel früher auch aus. Aber jetzt! Freche Farben, tolle Muster – wer kann dazu schon Nein sagen?

 

 

9. Stiefeletten im Farbmix – Zu schön, um sie im Laden zu lassen!

Ersetzen Sie „Stiefeletten im Farbmix“ durch „nachtblaue Wildlederpumps mit Lackspitze“ oder „cognacfarbene Reiterstiefel“ oder, oder, oder … Sie wissen schon. Wenn es ein Paar Schuhe geschafft hat, sich einen Platz in Ihrem Herzen zu erobern, dann zeigen auch Sie Herz und lassen Sie die Schuhe nicht einfach im Laden zurück! Es muss zusammen, was zusammen gehört!

10. Im Schuhschrank ist noch Platz

– ohne Worte – Zusätzlich:

Die Gründe 11 bis unendlich:

Das kann zum Beispiel Liebeskummer sein; neue Schuhe heilen zwar kein gebrochenes Herz, aber sie tun trotzdem gut. Oder eine neue Liebe, der wir leichtfüßig und mit den optimalen Schuhen entgegen eilen. Oder eine Belohnung, die wir uns einfach verdient haben, weil wir in den letzten ein, zwei, drei Monaten einen großen Bogen um alle Schuhgeschäfte gemacht haben.

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Modeträume ausleben und genießen

Oktober 16, 2013 in Allgemein, Mode von lotte

Einer der größten Wirtschaftsfaktoren ist die Modebranche. Kein Wunder, denn in der Welt der Mode möchte jeder seinen Teil mehr oder weniger dazu beitragen. Natürlich unterscheidet sich die Mode in Freizeit-und Businessmode für Damen und Herren, sowie edel und leger. Um hier den richtigen modischen Einblick zu bekommen, veranstalten die Modehäuser und Designer ihre Events wie Pret a Portier, Fashion Week, Kölner Modewoche, Igedo und viele andere Veranstaltungen. Gezeigt werden immer die jeweils kommenden und angesagten Trends der Frühjahr, Sommer, Herbst/ Winter Kollektion..

Modeträume im Fashion-Trend:

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Die meisten jungen Leute identifizieren sich mit den Stars und Promis aus Hollywood. So ist es nicht verwunderlich, dass die Glamourwelt als erstes mit den neuen Trends ausgestattet wird. Trend bedeutet auch nicht etwa ein Shirt oder eine Hose. Es ist der Style der Zeit, dazu gehören Accessoires ebenso wie Schuhe, High Heels, Taschen, Tücher und Schmuck. Schließlich soll die Gesamtoptik stimmen. Da sicherlich kaum ein Teenie 20.000 EUR für eine Tasche ausgeben kann und auch ein paar Tausend Euro für ein Paar High Heels den finanziellen Rahmen sprengen würde, gibt es die Designer-Mode ein wenig später in abgewandelter Form und preiswerteren Stoffen. Der angesagte Trend mit den neuen Topfarben der Saison ändert sich dabei nicht. Betrachtet man sich die Stars wie Myles Cryrus, Lady Gaga, Madonna und Katy Perry, so bedeutete wenig Stoff plus heiße Kurven automatisch viel Aufmerksamkeit. So lautete zumindest die Fashion-Gleichung vieler Stars und Stylisten. Hier hat sich der Wind gedreht und die Stars tragen jetzt XXL. Statt Mini und heiße Höschen präsentiert sich Hollywoods Modeszene immer mehr in lässigen Schlaghosen und langen Mänteln. Allen voran die Designerin Victoria Beckham und die Schauspielerin Ashley Olsen. Im deutschen Fernsehprogramm zeigt seit dem Jahre 2006 das Model Heidi Klum den modebewussten Zuschauern, wo es lang geht. In diesem Monat folgte unser bekanntestes Model Claudia Schiffer mit der Sendung: „Fashion Hero“: Auch bei diesem Programm dreht sich alles um Mode und angehenden interessanten Designern. So sind die Outfits der Models in der Sendung automatisch für viele junge Leute richtungsweisend.

 

Wie gestalten sich die Modetrends 2014?

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An Transparenz wird es nicht scheitern. Verführerische Ein- und Durchblicke lassen die Frau auch im nächsten Sommer wie ein Komet am Himmel erscheinen. Bis zum gewagten See-through-Kleid, zum Teil mit Unterwäsche im Kontrastlook oder als alltagstaugliches Highlight unter einem Blazer. Überhaupt gehört der hervorblitzende BH zu einem Accessoires der besonderen Art. Ein richtungsweisender Trend von einer der angesagtesten Designergilde dieser Zeit. So präsentierte sich der Modehimmel in Mailand. Schon in diesem Jahr zeichnete sich der neue BH-Trend auf den Straßen von London – Mailand – LA und New York deutlich ab. Vorreiterin dieser Trendbewegung war keine andere als „Gwen Stefani“, die ehemalige No Doubts Sängerin.

Zitronenjette lässt grüßen:

Gelb war schon immer eine interessante Farbe und kommt im nächsten Jahr so richtig in Schwung. Mimosengelb – Zitronengelb – Goldgelb und Sonnengelb, die Farbpracht in allen Schattierungen sorgt demnächst für Urlaubsfeeling in der Stadt und am Meer. Um von dem teils kräftigen Gelb abzulenken, bleibt auch die Schuhwelt nicht im Verborgenen. Shiny Shoes lassen im kommenden Sommer die Füße funkeln wie der Betlehemstern. Das ganze Programm in Silber, so glänzen die Wedge Heels, Riemchen-Pumps oder Sandalen unübersehbar: Einfach Glamour pur!

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Ganz anders hingegen die Besohlung der Männer. Hier wird der Fuß von klassischen rustikalen Boots eingerahmt. Zum Winter zwiegenähte Modelle mit Filzschaft und Lammfellfütterung. Schwarz war gestern! Der Trend geht zu Braun. Haselnussbraun – erdige Brauntöne bis hin zu Rotbraun.

Jeans forever:

Im Jahre 1873 begann die Erfolgsstory der Jeans. In diesen rund 150 Jahren hat sich an der Jeans kaum etwas geändert. Die Jeans ist einfach ein Multitalent. Mal sexy in figurbetonter Skinny Passform, dann wieder lässig im Boyfriend Style oder Retro mit Flareg Leg. In der kommenden Saison lautet das Motto: „High Waist“. Was die Jeans oben zugelegt hat, fehlt unten. Daher präsentiert sie sich auch knöchelhoch gekrempelt, mega mit High Heels.

Es gibt nichts, was es nicht schon einmal gab!

So ist auch die schrille 90er Revival Mode wieder zurück. Latzhosen, Schulterpolster, Neon-Akzente, Crop Tops und Plateauschuhe haben die Laufstege wieder erreicht. Von kontrastfarbenen Blockstreifen über Military Style, bis hin zu floral Print und Leder, ist alles dabei.

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Dieser Winter wird bestrickend schön!

Oktober 10, 2013 in Mode von lotte

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Schicke Sachen aus Wolle, wohin das Auge blickt – an kuscheligen Strickpullovern, warmen Strickkleidern und gehäkelten Schals und Mützen kommt in der kalten Jahreszeit niemand vorbei. Bereits im Herbst bildet weiche Wollkleidung den Auftakt. Dazu kommt ein wahrer Farbenrausch: Rot und Orange wie im Indian Summer, die ganze Gewürzpalette, viele Beerentöne und dazu natürlich klassisches Schwarz, Wollweiß und Grau.

 

Grobstrick und Zopfmuster direkt vom Laufsteg

Ob Kenzo, Chloé oder Cacharel: Praktisch alle renommierten Designer zeigen Strickmode. Dabei beschränkt sich die wollige Mode zum Wohlfühlen längst nicht mehr nur auf Pullover, Jacken und Accessoires. Zu sehen sind auch lange und kurze Röcke, Kleider und Mäntel. Allesamt in fantasievollen Designs, mit raffinierten Zopfmustern, häufig zweifarbig. Diese Mode kommt an, vereint sie doch zwei wesentliche Aspekte: Sie ist unschlagbar schick und absolut tragfähig. Grobstrick muss nicht hauteng sitzen, ganz im Gegenteil. Hier darf man gerne zu Oversize-Sachen greifen. Damit immer eine schlanke Silhouette entsteht, einfach auf die Proportionen achten. Also zum voluminösen Pullover eine schmale Hose oder Leggins tragen, die weite Strickjacke mit einem Gürtel in Form bringen. Neben den vielen Klamotten aus dickem Garn finden sich jedoch auch jede Menge feingestrickte Kleidungsstücke in den Schaufenstern und Geschäften. Damit gelingt ein umwerfender Look, der von morgens bis in die Nacht hinein gut aussieht. Für einen Hauch Glamour sorgen Muster mit Durchblick, sogenannte Ajourmuster, und liebevoll eingearbeitete Perlen oder aufgesetzte Nieten.

Accessoires aus Garn – im Herbst und Winter ein Must have!

Stulpen, Schals und Mützen sind schon naturgemäß ein großes Thema, denn frieren möchte niemand. Selten jedoch waren die modischen Begleiter in der Herbst- und Wintermode so angesagt wie heuer. Damit lässt sich auch die Garderobe vom Vorjahr aufpeppen! Ein Kuschelschal, in den man sich so richtig hineinwickeln kann, gehört einfach dazu. Schnell übergestreift ist ein Loopschal, der sich rollkragenähnlich um den Hals schmiegt. Für den Kopf gibt es ebenfalls jede Menge Auswahl: Gehäkelte Beanies, gestrickte Baskenmützen und gefilzte Mützen sorgen für Abwechslung und Wärme. Kalte Finger und Füße sind in der kühlen Jahreszeit nicht mehr notwendig, denn mit farbenfrohen Handschuhen und kuschelwarmen Socken im Handmade-Design lässt sich schnell Abhilfe schaffen. Wer die Beine bis zum Knie warmhalten möchte, greift zu Strickstulpen. Damit bekommen auch Stiefeletten, die sich schon länger im Schuhschrank befinden, einen völlig neuen Look!

Im Trend: Mit Liebe selbst gemacht!

Strick- und Häkelmode gibt es nicht nur fix und fertig zu kaufen, sondern erobert immer mehr auch den Do it yourself-Bereich. Man kann schon von einem neuen Handarbeitsboom sprechen, denn heuer greifen sogar Handarbeitsmuffel zu den Nadeln. Kein Wunder, denn Individualität ist Trumpf! Wer seine Lieblingsstücke aus Wolle selbst herstellt, kann genau die Farben und Qualitäten verwenden, die er (oder sie) sich vorstellt. Das Einsteigerstück ist in dieser Saison eindeutig die gehäkelte Mütze. Unter der Bezeichnung „Beanie“ (englisch für Bohne wegen der leicht bohnenförmigen Form) finden sich im Netz zahlreiche Anleitungen, die allesamt leicht nachzuarbeiten sind. Da bleibt es mit Sicherheit nicht bei einer Beanie Marke Handmade, sondern im Handumdrehen entsteht eine ganze Kollektion. Wer es noch einfacher haben möchte und sich gar nicht mit Maschenzählen, Zu- und Abnahmen beschäftigen möchte, häkelt sich einen Loopschal.

Männer an die Nadeln!

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Das ist kein Witz. Denn der Strick- und Häkeltrend fasziniert nicht nur Frauen in jedem Alter. Immer öfter werden handarbeitende Männer gesehen. Es hat sich wohl herumgesprochen: Stricken und Häkeln entspannt, ist kreativ, und ganz nebenbei entstehen schöne und praktische Dinge. Dazu kommen tolle Ideen, die den neuen Trend noch beliebter machen: In vielen Städten gibt es Wollcafés, die österreichische Hauptstadt Wien bietet sogar im Kino den Strickfilm an. Unter dem Motto: „Das Licht bleibt an!“ veranstalten die Breitenseer Lichtspiele Kinoabende, bei denen nach Herzenslust mit den Nadeln geklappert werden kann.

Mode aus Wolle: Umweltfreundlich und nachhaltig

Egal, ob selbstgestrickt oder fertig gekauft: Wolle ist ein nachwachsender Rohstoff, Sachen aus hochwertigen Garnen sind langlebig und kein Wegwerfprodukt. Somit ergibt sich bei Mode aus echter Wolle ein effektiver Zusatznutzen. Sie ist nicht nur weich, warm und modisch, sondern schont auch die Umwelt.

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Mut zum BH – der Herbst/Winter Trend der Designer

Oktober 2, 2013 in Mode von lotte

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Eigentlich versuchen Frauen den BH ja meist zu verstecken, oder zumindest – wenn überhaupt – nur die Träger gezwungenermaßen aufblitzen zu lassen. Der neue Trend für die Frühjahr/Sommer Kollektionen 2014 der etablierten Designer und Marken zeigt in Mailand nun aber ein ganz neues Gesicht: Frauen sollen wieder Mut zum BH haben und diesen, auch angekleidet, doch einfach zeigen. Bei einigen Shows für die Herbst/Winter 2013 Kollektionen hatte es sich bereits angedeutet, was sich auf den Straßen von London, Mailand, New York, LA und auch den Laufstegen der Modemetropolen nun bewahrheitet.

 

Der hervorblitzende Büstenhalter – das ganz besondere Accessoire

Die erste Duftmarke setzten Dolce & Gabbana mit ihrer Herbst/Winter 2013 Kollektion. Schon da waren einige Outfits provokant offenherzig an der Front, so dass immer wieder ganz gezielt der BH hervorlugen und seinen eigenen farblichen Anstrich im gesamten Look unterbringen konnte. Später zeigten Shows von Guy Laroche und Louis Vuitton, dass der Trend von D&G kein einmaliger Ausrutscher war, sondern ein ernstzunehmender Hype aus der Modewelt, welcher – kaum verwunderlich – kurz später auch von Gwen Stefani wieder verwendet wurde. Gwen Stefani hält an dem Trend sogar ihren ganz eigenen Anteil, denn die ehemalige No Doubts-Sängerin begeistert Frauen seit geraumer Zeit mit der eigenen Lingerie-Kollektion, bei der ebenfalls der Büstenhalter zu einem elementaren optischen Blickfang wurde – da geriet der praktische Nutzen schon fast in den Hintergrund.

Shows in Mailand und aktuell auch bei der Pariser Fashionweek haben den BH-Trend dann wieder in die Gedächtnisse der anwesenden Models, Journalisten und Branchenvertreter gerufen. In Mailand wurde man sich früh einig, dass ohne sichtbaren BH im kommenden Frühling und Sommer kein Look funktionieren würde. Folglich entschieden sich Salvatare Ferragamo, Dsquared, Prada und auch Gucci für den sichtbaren BH – auf jeweils ganz unterschiedliche Art und Weise! Ferragamo kombinierte die Unterwäsche passend zu zu großen Anzügen und oversized-Blazern, während Prada dem Trend eine sehr strenge Note, gepaart mit kühlen Farben und kompromisslosen Schnitten, verleihen konnte. Gucci übt sich, wie gewohnt in den Frühjahrskollektionen, elegant und dennoch sehr farbenfroh. Hier wurde der sichtbare BH zu weit ausgeschnittenen Sommerkleidern kombiniert. Selbstverständlich achteten die Italiener penibel darauf, dass das neu errungene Accessoire sowohl stilistisch als auch farblich perfekt zum jeweiligen Oberteil beziehungsweise Outfit passt. Ein Drahtseilakt, den viele Frauen im kommenden Sommer vielleicht erst noch meistern müssen. Gemeistert hat es in jedem Fall aber schon Catherine Mc Neal bei ihrem aktuellen Auftritt auf der Pariser Fashion Week. Die Trendsetterin kombiniert den Look etwas alltagstauglicher mit Shirts und transparenten Oberteilen. So können Frauen zwar dem Ruf des Trends folgen, jedoch ohne sich obenrum aber vollständig entblößen zu müssen. Wie auch bei der Designerin Lydia Rose Bright, wird der sichtbare BH immer dezent eingesetzt. Auf Miniröcke, Hotpants und transparente Kleider wird, um nicht vulgär zu wirken, vollständig verzichtet.

 Ein Trend, der auch wirklich anhält?

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Wie es mit dem sexy Trend weitergeht, steht aktuell noch in den Sternen. Dennoch erfreut sich die modische Rebellion durchaus großer Beliebtheit, wie aktuell bei einem Spaziergang in den Modemetropolen direkt ins Auge sticht. Immer mehr Frauen haben den Trend schon aufgegriffen und versuchen erste zögerliche Schritte, um so später für das Frühjahr und den Sommer schon bestens gewappnet zu sein. Auch zahlreiche bekannte Vertreter haben den Trend schon liebgewonnen und zeigen seither Mut zum BH. Zum Bespiel Cara Delevigne (21, Model und Schauspielerin), die den Trend in Londons Straßen zu einem teilweise aufgeknüpften schwarzen Blazer kombiniert. Auch das bekannte Model und ehemals Leonardo DiCaprio-Freundin Miranda Kerr (30) kombiniert den sichtbaren BH bereits mit transparenten Blusen. Milla Jovovich (Schauspielerin) und Karlie Kloss (Topmodel) sind in Hollywood beziehungsweise New York ebenfalls bereits BH-präsent. Der Herbst dieses Jahr, vor allem aber der Frühling und Sommer 2014, werden also garantiert heiß! Mit dem ganz neuen Trend aus Paris und Mailand werden Frauen bald ein neues Accessoire zum kombinieren und Männer einen ganz neuen Hingucker gewonnen haben. Die Unterwäscheschubladen und Schränke sollten also schon einmal vorsorglich neu aufgestockt und um aktuelle, sexy Modelle ergänzt werden!

von lotte

Trendberichte für den Winter: Frauen sollen den Biker- und Rockstar-Look wählen

September 25, 2013 in Mode von lotte

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Die letzten September-Wochen sind traditionell die Zeit, in der einige Label sowie angesehene Institute ihre „Trendberichte für die kommende Saison“ präsentieren. Jüngst taten dies (teilweise in leicht abgewandelter Form) für die Mode für Sie Rich & Royal, Le Comte, Luisa Cerano, Comma, das Deutsche Mode-Institut sowie das Deutsche Schuh-Institut. Die drei Erstgenannten präsentierten zugleich schon einige Entwürfe für den Herbst und den Winter. Im Trend liegen ganz offenbar der Rockstar- und der Biker-Look. Nun wissen Sie selbst, dass die entsprechenden Kleidungsstücke zwar eine zweifellos spektakuläre Optik bieten, aber im Alltag gewisse Defizite aufweisen. Darum werden die Entwürfe der Labels mit Stilbrüchen kombiniert, „um das Burschikose zu betonen“, wie es die Modeberaterin Ines Meyrose im Gespräch mit der „Augsburger Allgemeinen“ erklärt.

 

 

Leder, Nieten und Voluminöses

Rich & Royal hat beispielsweise ein Outfit präsentiert, das in der Tat wie eine Mischung aus einer Biker-Kneipe sowie aus den Kleidungsstücken der Groupies auf Rockkonzerten wirkt. Die kurze Biker-Jacke ist aus Leder und mit reichlich Nieten versehen. Diese Hose strahlt in Silber und Schwarz. Le Comte versucht sich mit einem ähnlichen Look: Zur Lederjacke werden hier eine schwarze Leggings und Rockerstiefel getragen. Wenn Ihnen das zu viel Leder ist, werden Sie vielleicht bei Luisa Cerano glücklicher. Sie fügt dem von Meyrose erwähnten Stilbruch ihrem Entwurf hinzu. Die Lederhose wird mit voluminösen Pullovern oder Jacken kombiniert. Mit den richtigen Schuhen umgibt der Look ein Hauch von verruchter Eleganz. Es scheint nicht mehr so, als würde man gerade sein Bike suchen.

„The new Black“ diktiert den Trend

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Entstanden ist der Trend zu den Leder-Outfits durch die Trendfarbe des Winters: Schwarz! Luisa Cerano spricht von „The new Black“. Beim Deutschen Mode-Institut stellt man fast etwas wehmütig fest, dass farbige Kleidungsstücke „nur eine Nebenrolle spielen“. Das Deutsche Schuh-Institut stimmt mit ein. Die Farbenfreunde der vergangenen Saisons sei abgelöst worden durch „dunkle Nuancen mit Schwarz als Favoriten“.

Was dies bedeutet und was das „new Black“ wirklich ist, schlüsselt der Trendbericht von Comma auf. Hier gibt es viele Entwürfe in einem dunklen Rot oder in Tannengrün. Bestehende Farben werden also durch schwarzen Einfluss abgedunkelt. Auf „der modischen Überholspur“ liegen deshalb laut Deutschem Schuh-Institut Nachtblau, Smaragdgrün und der rote Farbton mit dem martialischen Namen Ochsenblut. In Kombination mit Schwarz ergebe sich dadurch fast automatisch hin der Trend zu dem „Rock Glam“-Stil, heißt es bei Comma.

Schick, fein und weiblich

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Allerdings solle die Fashion trotz des Hangs zum Leder nach wie vor schick und fein sein, so das Label weiter. Zudem wolle man, dass die Kleidungsstücke „weiblicher und weicher“ wirken. Comma geht deshalb einen ähnlichen Weg wie Luisa Cerano und fügt einige Stilbrüche hinzu, die Distanz zum Biker-Look schaffen sollen. Dies gelingt beispielsweise durch Bouclé-Jacken oder auch durch Blazer. Das Leder bleibt allerdings in allen Entwürfen dominierend.

Spannend ist diesbezüglich der Kollektionsbericht von Van Graaf. Das Haus glaubt daran, dass eine Kombination aus Leder und „voluminösem Strick“ voll den Geschmack der Frau im Winter 2013/2014 treffen wird. Die Leder-Elemente werden dabei näher als „rockige Metalls“ beschrieben. Es kommen also auch Nieten und Strass bei Van Graff zum Einsatz. Marc Cain kombinierte bei einer Show jüngst Leder-Jacke und Spitzenkleid. Das Model wurde mit Biker-Stiefeln auf den Catwalk geschickt, um die sich eine Strasskette spannte.

 

Auch Lederröcke kommen in die Läden

Den Designern gefällt ganz offenbar die Idee, die Frauen im kommenden Winter vor allem in Biker-Hosen auf die Straßen zu schicken. Möglicherweise haben Sie dazu aber gar keine Lust, weil ein langer Rock zum Sitzen beispielsweise sehr viel bequemer ist. Auch dies haben die Designer eingeplant. So werden auch Lederröcke in großer Auswahl in die Läden kommen. Diese lassen sich hervorragend mit Blazer und High Heels kombinieren. Außerdem können Sie sie Ihrer heranwachsenden Tochter leihen, wenn diese das nächste Mal auf ein Konzert gehen möchte. Dies gilt übrigens auch für die Schuhe. Zu erwarten sind Heels und Pumps mit Metallspitzen, geschnürte Stiefel sowie Biker-Stiefel mit „Millionen von Nieten“, glaubt das Deutsche Schuh-Institut.

von lotte

Fast Food-Kleidung und Karos: Was taugen die neuen Mode-Treds?

September 4, 2013 in Mode von lotte

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Es ist kaum zu übersehen, dass für die Mode- und Fashion-Welt die Hochsaison begonnen hat. Die großen Modeschauen in New York, Paris und Mailand stehen an. Pünktlich dazu läuft auf dem TV-Sender Vox eine Woche eine „Fashion-Week“ mit zahlreichen Modeformaten, in denen den geneigten Zuschauern die neuesten Modetrends des Sommers präsentiert werden. Diese sind allerdings etwas gewöhnungsbedürftig: In London steht derzeit beispielsweise mit Kleidung, die mit Fast Food bedruckt wurde, extrem hoch im Kurs. Ansonsten haben die Designer scheinbar die Karos wiederentdeckt.

 

 

 

 

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Mode zum Anbeißen von der Themse

Eigentlich sind die Labels aus London nicht dafür bekannt, besonders kreative oder abwechslungsreiche Entwürfe zu präsentieren. Die Trendsetter sitzen in Nordamerika und im Süden Europas. Doch in diesem Jahr ist dies anders: Das Label „Lazy Oaf“(Fauler Ochse) präsentierte als erstes Haus die Mode zum Anbeißen – und die Mitbewerber in der britischen Hauptstadt zogen nach. Seit einigen Wochen wimmelt es in den Kaufhäusern Londons deshalb von Hosen, Shirts und Jacken mit Fast Food-Motiven. Ebenfalls hoch im Kurs stehen zudem Schokoriegel und Bananen. Auch freundlich lächelnde Ananas erfreuen sich einer großen Popularität.

Die Rechnung ging zudem auf dem heimischen Markt auf. Die Briten greifen begeistert bei der Lebensmittel-Mode zu. Die Verantwortlichen der Fashion-Labels haben ihre Ideen deshalb sogar inzwischen erweitert und gestalten auch die Formen und nicht nur die Motive zum Anbeißen. Kürzlich erschienen beispielsweise Socken, die wie Pizza-Baguettes aussehen. Die Labels sind momentan noch auf der Suche nach einem bekannten Gesicht, der den Trend auch außerhalb der britischen Inseln salonfähig machen. Denn schon bald soll diese besondere Mode auch in den restlichen Shopping-Malls Europas zu kaufen sein. Dann dürfen auch die Deutschen entscheiden, ob der Trend der Fast Food-Mode eine Zukunft hat oder außerhalb Englands wieder schnell in der Versenkung verschwinden muss.

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Ein Herbst voller Karos

Über einen anderen Trend dürfen auch die Deutschen seit einigen Wochen mitentscheiden – und offenbar haben sie den Daumen gehoben: Der Herbst wird kariert. Die Kaufhäuser füllen sich, jetzt wo die Nächte länger und die Tage kürzer werden, mit der passenden Mode für die beiden kalten Jahreszeiten. In jedem Jahr stehen die Designer dabei in der Pflicht, die Frage zu beantworten, wie sie das Mehr an Stoff, dass die entsprechenden Kleidungsstücke nun einmal mit sich bringen, füllen wollen. In diesem Jahr haben überraschend viele Fashion-Labels zu der gleichen Antwort gefunden: Karos sollen es sein, welche vor allem die Arm- und Beinkleider der Menschen zieren. Vor allem Frauen haben gleich eine ganze Reihe von karierten Hosen, Röcken, Flanell-Hemden und Jacken zur Auswahl.

Diese neuen Stücke zeichnen sich durch ein besonders abwechslungsreiches Farbenspiel aus, wozu sich die Karos als Grundlage auch besonders gut eignen. Die karierte Mode passt so auch besonders gut zum Herbst. Denn natürlich sind es vor allem die Farben der dritten Jahreszeit, die Eingang in die Mode gefunden haben.